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Marktlage Tierischer Bereich

Rinder im Schnee; Bild A. Bader LEL

Marktblick KW 09/24 und Marktlage (Newsletter) vom 31.01.2024

KW 08/24


Ausgeglichene Schlachtrindermärkte

Am Jungbullenmarkt wird derzeit mehrheitlich von ausgeglichenen Marktverhältnissen berichtet. Auch wenn im Fleischhandel belebende Impulse fehlen und Edelteile wie Roastbeef, Filets und Keulenteile wenig gefragt sind, lässt sich das vorhandene Angebot problemlos absetzten, da die Schlachthöfe für eine gewisse Auslastung ihrer Kapazitäten sorgen müssen. Teilweise werden aktuell auch gezielt Jungbullen schwächerer Handelsklassen, auch aus anderen Bundesländern nachgefragt, um das knappe Angebot bei den Schlachtkühen auszugleichen. 

Laut der Amtlichen Preisfeststellung erlösten Jungbullen im Marktgebiet KW 08 durchschnittlich 4,88 Euro/kg SG. Bis Ostern wird sich dieses Preisniveau vermutlich mehr oder weniger noch halten, danach könnten die Preise aber saisonüblich wieder stärker unter Druck geraten.  

Am Schlachtkuhmarkt verlief der Handel deutlich flotter als bei den Jungbullen. Derzeit sind im Handel vor allem Hack- und Suppenfleischartikel gefragt. Entsprechend hatten die Schlachthöfe einen stetigen Bedarf an Schlachtkühen. Die angebotenen Stückzahlen waren dabei immer wieder zu knapp im Verhältnis zur Nachfrage. Dies spiegelte sich auch in der Preisentwicklung wieder. Seit Jahresbeginn ist der Schlachtkuhpreise um 28 Cent gestiegen. Zuletzt erlösten Schlachtkühe in KW 08 im Marktgebiet 3,74 Euro/kg SG.

© Veronika Vees, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

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