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Marktlage Tierischer Bereich

Rinder im Schnee; Bild A. Bader LEL

Marktblick KW 06/24 und Marktlage (Newsletter) vom 31.01.2024

KW 06/24

Steigende Schlachtschweine- und Ferkelpreise

Im Januar hat sich die Nachfrage der Schlachtunternehmen aufgrund des üblichen schwierigen Fleischabsatzes beruhigt. Die Vermarktung von schlachtreifen Schweine wurde außerdem durch die Bauernproteste erschwert. Manche Schlachthöfe haben am ersten Aktionstag keine Schweine geschlachtet. Die wenn auch überschaubaren Überhänge konnten also zunächst nur langsam abgebaut werden. In der zweiten Januarhälfte präsentierte sich der Schlachtschweinemarkt nach der Rücknahme der Schlachtschweinepreise um -10 ct/kg SG wieder ausgeglichener. 
Nachdem Anfang Februar die Überhänge abgebaut sind und auch in den Kühllagern kaum Fleisch liegt, wurde aufgrund des im Verhältnis zur Nachfrage zu knappen Lebendangebotes die Schlachtschweinpreise wieder um +10 ct/kg SG erhöht. Der Vereinigungspreis liegt damit wieder bei 2,10 €/kg SG.
Am Ferkelmarkt war das Angebot im Verhältnis zur Nachfrage zuletzt etwas zu knapp. In vielen Betrieben fallen die Ferkelgruppen kleiner aus, weil nun die geringere Fruchtbarkeit der Sommermonate durchschlägt. Stellenweise reichten daher die angebotenen Stückzahlen nicht immer aus, um alle Bestellungen sofort zu bedienen. 
Auch nachdem der Schlachtschweinepreis gefallen war, entwickelten sich die Ferkelnotierungen aufgrund des eher knappen Angebots stabil. Zuletzt hat man der knappen Versorgungslage Rechnung getragen und die Ferkelnotierung um +1,50 € nach oben korrigiert. Ferkel in Baden-Württemberg notierten damit zuletzt bei 78,50 €/25 kg Ferkel. 

© Veronika Vees LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

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