Hier finden sie die Analyse der USDA-Daten vom 12.8.2026
Analyse der USDA-Daten vom 12.08.2026
In der vierten Einschätzung des Erntejahres 2026/27 durch das US-amerikanische Agrarministerium (USDA) gibt es sowohl bei der Getreide- als auch der Ölsaatenernte nur marginale Änderungen zum Vormonat. Schwächere Prognosen in einigen Regionen werden weltweit durch höhere Ernteeinschätzung andernorts ausgeglichen.
Bei Weizen haben die Schätzer für 2026/27 ihre Erwartungen gegenüber dem Vormonat auf 819,3 Mio.t (- 0,7 Mio.t) leicht zurückgenommen, das sind rund 24 Mio.t weniger als im kürzlich abgeschlossenen Jahr 2025/26.
Bei den Ölsaaten soll insbesondere die Sojafläche auf rund 146,6 Mio.ha zulegen, getragen von Ausweitungen in Argentinien,
Brasilien und den USA. Mit 442,3 Mio.t würde damit eine Sojaernte der Superlative eingefahren. Da aber auch der Verbrauch mitwachsen
soll erwarten die Schätzer eine marginal negative Bilanz. Überschüssigen Bilanzergebnissen würde damit eine
defizitäre Weizenbilanz folgen.
(Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de).