Hier finden sie die Analyse der EU-Daten vom 29.09.2026 und der USDA-Daten vom 11.09.2026
Analyse der EU-Daten vom 29.09.2026
In der siebten Einschätzung der Ernte 2026/27 bestätigte die EU-Kommission die außergewöhnlich schwache Getreideernte in Europa im Sommer 2026. Erneut korrigierten die Schätzer die Ernte leicht nach unten. Mit nur noch 262 Mio,t belegt diese Ernte den vorletzten Platz im Rückblick der vergangenen 12 Jahre. Grund dafür waren die außergewöhnlich trockenen Bedingungen in Süd- und Mitteleuropa, die auch Ende September noch unvermindert anhalten. Lediglich im Norden gab es etwas mehr Regen für eine nahezu „normale“ Ernte. Die schwache Ernte in Verbindung mit einem als nahezu unverändert eingeschätzten Binnenverbrauch von 260,2 Mio,t lässt den Selbstversorgungsgrad auf nur noch 100,7% schrumpfen
Analyse der USDA-Daten vom 11.09.2026
In der fünften Einschätzung des Erntejahres 2026/27 durch das US-amerikanische Agrarministerium (USDA) gab es bei der Getreideernte eine leichte Korrektur nach unten. Mit 2.410 Mio.t wird die Ernte um 2 Mio.t niedriger geschätzt als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Minus inzwischen auf 63 Mio.t aufgebaut. Entsprechend fallen die Endbestände um 31,8 Mio.t auf einen Wert von 581,3 Mio.t zurück. Aber die Septemberschätzung ist mit Vorsicht zu genießen. Während die Ernten in wichtigen Ländern der Nordhalbkugel wie den USA, Indien und Russland, in welchen die Ernte inzwischen weitgehend gedroschen ist, deutlich nach unten korrigiert wurden, wurde die Ernte Australiens und in geringerem Maße auch Argentiniens angehoben. Dort befinden sich die Bestände aber erst in der Aussaat oder im beginnenden Frühjahrsaufwuchs. Insofern könnten in den kommenden Schätzungen weitere Abwärtskorrekturen ins Haus stehen. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)
die gesamte
Übersicht der Datenanalyse finden Sie hier...