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Datenanalyse Pflanzliche Märkte

Analyse der EU-Daten vom 09.12.2025: In der zehnten Einschätzung der Ernte 2025/26 hob die EU-Kommission die Getreideernte des Sommers 2025 nochmals marginal um 0,3 Mio.t auf 287,2 Mio.t an

Analyse der EU-Daten vom 18.12.2025

In der zehnten Einschätzung der Ernte 2025/26 hob die EU-Kommission die Getreideernte des Sommers 2025 nochmals marginal um 0,3 Mio.t auf 287,2 Mio.t an. Die Getreideernte läge damit in diesem Jahr rund 33,3 Mio.t über dem schwachen Ergebnis des Vorjahres (253,9). Die Anbaufläche wird in der Dezemberschätzung mit 50,09 Mio.ha um rund 10.000 ha größer gesehen als im Vormonat, liegt aber weiter erheblich über der Anbaufläche des Vorjahres (Vj.: 49,09). Vor allem der Durchschnittsertrag mit 5,73 t/ha (Vorjahr: 5,17) lässt die Erntemenge hoch ausfallen.

Mit 23,72 Mio.ha wurde rund 5,3 % mehr Weizen ausgesät als im Vorjahr, da die Aussaatbedingungen im Herbst 2024 deutlich besser waren als das Jahr zuvor. Und mit 6,00 t/ha wird ein um + 13,9% höherer Ertrag genannt als im Vorjahr (5,27). In Summe errechnet sich daraus eine Weizenernte (einschl. Hartweizen) von 142,4 Mio.t, das sind rund + 20,1% mehr als 2024 (118,6). Mais litt 2025 v.a. im Süden Europas unter der Trockenheit. Für Polen hingegen wurde die Maisernte in der Novemberschätzung auf 10,3 Mio.t angehoben. Mais soll es nach der Dezemberschätzung mit 57,8 Mio.t aber immer noch deutlich weniger geben als man im Frühjahr erwartet hatte (April: 65,0. Bei Gerste sieht die EU-Kommission im Dezember eine Ernte von 55,7 Mio.t, rund 0,1 Mio.t mehr als in der Novemberschätzung. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)

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