Datenanalyse Pflanzliche Märkte

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Hier finden sie die EU-Daten vom 26.5.2026

Analyse der EU-Daten vom 26.5.2026

In der dritten Einschätzung der Ernte 2026/27 korrigiert die EU-Kommission ihre Erwartungen für die Getreideernte im Sommer 2026 leicht nach unten. Mit 275,2 Mio.t wird diese aber weiterhin als durchschnittlich gesehen (Ø 10 Jahre: 277,2; Vorjahr: 289,9). Ausgangspunkt der Schätzung ist eine leichte Einschränkung der Anbaufläche auf 49,86 Mio. ha (Vj.: 49,96) bei gleichzeitig schwächerem Durchschnittsertrag von 5,52 t/ha (Vj.: 5,80).

In Summe geht die EU-Kommission aktuell davon aus, dass die Ausnahmeerträge des Jahres 2025/26 nicht zu wiederholen sind. Und wenngleich das Jahr inzwischen fortgeschritten ist sind Einschätzungen vor der Ernte geprägt von den Unsicherheiten, welche die Entwicklung der Witterung in den Monaten des Aufwuchses der Bestände mit sich bringt. In diesem Jahr stehen die ersten Einschätzungen aber auf besonders tönernen Füßen. Der Irankonflikt ließ Kraftstoff- und vor allem die Düngerpreise durch die Decke schießen. Nach anfänglich eher schwacher Entwicklung präsentieren sich die Kurse für Weizen und Mais auf neue Ernte stabiler, verloren allerdings in den zurückliegenden Tagen wieder deutlich an Wert. Die hohen Preise auf Seiten der Betriebsmittel belasten die Landwirte erheblich. Insofern startete das Erntejahr 2026/27 in einem Umfeld, das noch immer kaum „sichere“ Vorhersagen möglich macht. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)

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