Klimawandel 

Kühe unter Agri-PV

Die Folgen des Klimawandels berühren die Landwirtschaft unmittelbar. Extremwetterereignisse werden beispielsweise immer häufiger und führen zu Ertragseinbußen. Die Landwirtschaft stellt sich darauf ein und passt sich an – in der Wahl der Kulturarten und Sorten, in Fruchtfolge, Düngung, Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz. Auch Bewässerung wird künftig eine größere Rolle spielen. Risiken durch neue Schadorganismen und Krankheiten erfordern intensives Monitoring, rechtzeitige Prognose und neue Wege für Gegenmaßnahmen.
Gleichzeitig hat sich Baden-Württemberg das Ziel gesetzt, bis 2040 treibhausgasneutral zu sein. Dafür soll der Sektor Landwirtschaft im Jahr 2030 seine Treibhausgasemissionen um 39 % im Vergleich zum Basisjahr 1990 gesenkt haben (KlimaG BW). Aufgrund natürlicher Prozesse entstehen in der Landwirtschaft unvermeidbare Emissionen. Eine Reduktion ist aber möglich, beispielsweise durch den effizienten und präzisen Einsatz von Düngemitteln oder den Anbau und die Verwendung von heimischen Eiweißpflanzen als Futtermittel.
Im Klima-Maßnahmen-Register sind die Maßnahmen des Landes im Bereich Klimaschutz abrufbar und in der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel die Maßnahmen im Bereich Klimawandelanpassung.

Weitere Informationen (Landesanstalten/Projekte)

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