Datenanalyse Pflanzliche Märkte

Analyse der EU-Daten vom 26.01.2023: In ihrer elften Schätzung des Getreidejahres 2022/23 korrigierte die EU-Kommission die im Frühjahr noch optimistischen Erwartungen bereits zum zehnten Mal nach unten. War man in der Märzschätzung noch von einer EU-Getreideernte bei 297,7 Mio.t ausgegangen, so sind es nach den Januarzahlen gerade noch 266,4 Mio.t. Aufgrund der europaweiten ausgeprägten Trockenheit/Dürre liegt die Getreideernte um mehr als 30 Mio.t unter den Märzzahlen.
Die Weizenernte wurde seit dem Frühjahr in Summe von 138,8 Mio.t auf jetzt 133,4 Mio.t berichtigt, bei Gerste bleibt von der Erwartung im Frühjahr (53,6 Mio.t) im Moment noch 51,6 Mio. Bei den im Sommer gedroschenen Getreidearten ist man damit gerade noch mit einem „blauen Auge“ davongekommen. Eine gute Wasserversorgung aus dem Frühjahr konnte den Großteil der Kulturen noch retten. Anders aber bei Mais. Nach einer guten Anfangsentwicklung dezimierte die Trockenheit die ursprünglich sehr guten Erwartungen von rund 74,0 Mio.t auf heute noch 52,1 Mio.t. (Werner Schmid; Abt.4, LEL)  Lesen Sie weiter...

 

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