Datenanalyse Pflanzliche Märkte

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Hier finden sie die Analyse der EU-Daten vom 30.4..2026

Analyse der EU-Daten vom 30.4.2026

In der zweiten Einschätzung der Ernte 2026/27 bestätigt die EU-Kommission ihre Erwartung einer durchschnittlichen Getreideernte im Sommer 2026. Mit 277,6 Mio.t (Ø 10 Jahre: 277,3; Vorjahr: 290,6). Ausgangspunkt der Schätzung ist eine leichte Einschränkung der Anbaufläche um minus 0,3% auf 49,93 Mio. ha (Vj.: 50,07) bei gleichzeitig schwächerem Durchschnittsertrag von 5,56 t/ha (Vj.: 5,80). 

Mit 135,2 Mio.t (- 5,6%) wird deutlich weniger Weizen erwartet. Grund dafür ist ein leichter Rückgang der Anbaufläche auf 23,58 Mio.ha (- 0,6%) sowie die Erwartung eines wieder durchschnittlichen Ertrags von 5,73 t/ha (- 5,0%). 2025 brachte bekanntlich einen Spitzenertrag bei Weizen von 6,04 t/ha, welcher rund 0,52 t/ha oberhalb des 10-Jahres-Durchschnitts von 5,52 t/ha lag. Mais soll es trotz leicht rückläufiger Fläche auf 8,38 Mio.ha (- 1,2%) mit 61,2 Mio.t (+ 0,8%) marginal mehr geben. Die in der ersten Schätzung im März veröffentlichte außerordentlich hohe Ausweitung der Gerstenanbaufläche hat die Kommission in der Aprilschätzung deutlich auf 10,37 Mio.ha zurückgenommen (März: 11,09 Mio.ha). Dennoch soll die Gerstenfläche gegenüber dem Vorjahr deutlich zugelegt haben (+ 3,8%), allerdings fällt die Erntemenge mit 52,9 Mio.t (- 4,9%) erheblich unter das Vorjahresergebnis. Triticale (10,64 Mio.t; - 6,8%), Hafer (7,65 Mio.t; - 13,5%) und Roggen (6,88 Mio.t; - 5,8%) soll es im Vergleich zum Vorjahr weniger geben. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)

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