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Datenanalyse Pflanzliche Märkte

Die Februarschätzung des US-amerikanische Agrarministerium (USDA) zur Ernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 brachte gegenüber Januar nur wenig neue Impulse.....

Analyse der USDA-Daten vom 10.2.2026

Die Februarschätzung des US-amerikanische Agrarministerium (USDA) zur Ernte im Wirtschaftsjahr 2025/26 brachte gegenüber Januar nur wenig neue Impulse. Die Getreideernte taxieren die Schätzer auf 2.432 Mio.t und liegen damit rund 0,5 Mio.t unterhalb der Januarschätzung. Geringfügig mehr Getreide erwartet man in Argentinien (90,1 Mio.t; + 0,8) und der EU-27 (285,3; + 0,2). Bei gleichzeitiger Abwärstkorrektur um miuns 1,6 Mio.t weltweit verteilt ergibt sich somit die marginale Kürzung der Schätzung. 

Die Ölsaatenernte 2025/26 sieht das USDA in seiner Februarschätzung erneut leicht optimistischer. Die Welt erwartet hier mit einer Spitzenernte von rund 695,8 Mio.t (Januar 693,1) den höchsten Wert, der jemals geschätzt wurde. Der Bilanzüberschuss begrenzt sich allerdings auf ein Plus von + 4,2 Mio.t. Zum 30.06.2026 stünden damit die Bestände mit 146,3 Mio.t über Vorjahresniveau (142,1).

Fazit zur 9. Einschätzung der Bilanz 2025/26 im Dezember 2025 durch das USDA: Entgegen den Entwicklungstrends in den Vorjahren wurden die Erntebilanzen, v.a. bei Getreide, im laufenden Wirtschaftsjahr fortlaufend angehoben. Hatte das USDA in seiner ersten Schätzung der Getreideernte 2025/26 im Mai 2025 noch eine Erntemenge von 2.358 Mio.t erwartet, so liegt die Januarschätzung mit 2.433 Mio.t um +75 Mio.t darüber. Gleiches, wenn auch etwas abgemildert, gilt für die Ölsaaten. Diese außerordentlich gute Einschätzung der Ernte und damit der Versorgung spiegelt sich im Markt in der Begrenzung der Preise wieder. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de)

die gesamte Übersicht der Datenanalyse finden Sie hier...