Datenanalyse Pflanzliche Märkte

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Mähdrescher und Erntewagen

Hier finden sie die Analyse der USDA-Daten vom 10.7.2026

Analyse der USDA-Daten vom 10.7.2026

In der dritten Einschätzung des Erntejahres 2026/27 durch das US-amerikanischen Agrarministerium (USDA) wird der Trend in Richtung Ölsaaten bekräftigt.

Bei Weizen erwarten die Schätzer für 2026/27 eine Ernte von 820,0 Mio.t, das sind rund 24 Mio.t weniger als im kürzlich abgeschlossenen Jahr 2025/26. Nach einem deutlich überschüssigen Bilanzergebnis würde damit eine defizitäre Weizenbilanz folgen. Auch die Maisernte soll mit 1.297,1 Mio.t um gut 30 Mio.t kleiner ausfallen. Mit der Folge, dass die Endbestände um 23,4 Mio.t auf 275,3 Mio.t zurückgehen sollen. Lediglich bei Gerste, welcher eine Flächenausdehnung auf 46,3 Mio.ha (+ 4,3%) zugesprochen wird, soll es mit 155,6 Mio.t etwas mehr geben als im Vorjahr. Die Gerstenbilanz würde sich damit marginal im Plus zeigen. In Summe wurden in der Julischätzung die Erwartungen bei Getreide mit 2411,9 Mio.t gegenüber dem Vormonat leicht zurückgenommen (- 0,1%). Vor allem im trockenen Europa wir inzwischen deutlich weniger Getreide erwartet als noch vor 4 Wochen. Weltweit betrachtet werden allerdings das Agrarwetter und damit die Ernteerwartungen, v.a. in der Nordhemisphäre, als ordentlich eingeschätzt.

Bei den Ölsaaten soll insbesondere die Sojafläche auf rund 146,3 Mio.ha zulegen, getragen von Ausweitungen in Argentinien, Brasilien und den USA. Mit 441,7 Mio.t würde damit eine Sojaernte der Superlative eingefahren. Da aber auch der Verbrauch mitwachsen soll erwarten die Schätzer eine marginal negative Bilanz. Auch bei Raps, dessen Fläche ebenfalls deutlich anwächst, wird unverändert zum Vormonat eine neue Ernte der Superlative mit 97,6 Mio.t erwartet. Vergleichbares gilt für die Sonnenblumenernte, die auf 62,7 Mio.t taxiert wird. Beide Bilanzen zeigen sich im Gegensatz zu Soja marginal im Plus. (Werner Schmid; w.schmid-markt@gmx.de). 

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